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So bieten Sie unnützen Gewohnheiten die Stirn

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Als Trainerin habe ich oft mit Menschen zu tun, die an ihren unnützen Gewohnheiten fast verzweifeln. Manche habe die Gewohnheit entwickelt, jede Anfrage gleich mal mit „Ja“ zu beantworten, andere springen von einer Aufgabe zur anderen und verzetteln sich permanent.

Allen ist gemeinsam: Es ist nicht leicht, unnütze Gewohnheiten abzulegen, denn meistens haben wir sie lange genug trainiert.

 

Warum ist es so schwierig, unnütze Gewohnheiten abzulegen?

Haben Sie sich schon mal überlegt, wie viel Prozent unseres Verhaltens völlig automatisch abläuft, so dass wir überhaupt nicht darüber nachdenken? Als ich die Zahl gelesen habe, hat es mich fast umgehauen. Es sind unglaubliche 90 Prozent! Unser Verhalten läuft also weitgehend im Autopilot-Modus ab. Das ist grundsätzlich auch gut so: Wenn wir über jeden Schritt nachdenken und uns immer wieder neu entscheiden müssten, dann kämen wir nicht weit. Als wir noch Jäger und Sammler waren, war das sogar ein großer Überlebensvorteil. 

Der Nachteil ist, dass unser Gehirn nicht unterscheidet, welche Gewohnheiten hilfreich und welche unnütz sind. Deshalb laufen alle Gewohnheiten automatisch ab, die guten und die weniger hilfreichen! Kein Wunder, dass es so schwierig ist, unnütze Gewohnheiten abzulegen. Sie sind vertraut und unser Hirn schaltet auf Autopilot. Kein Wunder, dass wir dem Gummizug-Effekt unterliegen: Der zieht uns nämlich zurück ins Gewohnte und Vertraute.

Darum tun wir uns so schwer, Vorhaben durchzuhalten und vieles fühlt sich unsagbar anstrengend an. Kein Wunder: Wir kämpfen ständig gegen das Gummiband der alten Gewohnheiten – und manchmal zieht es uns einfach zurück.

 

Wirksame Strategien gegen den Gummizug-Effekt

Ich liebe es, wenn Lösungen einfach sind! Nicht umsonst heißt meine Website loesungssurfen.de. ;-)

Nehmen Sie sich eine neue Gewohnheit vor. Dem Gummizug-Effekt wirken Sie sofort entgegen, indem Sie sich nicht eine alte Gewohnheit ABgewöhnen, sondern stattdessen eine neue vorteilhafte ANgewöhnen. Das macht Ihr Vorhaben außerdem gleich viel leichter: Denn wenn man sich beispielsweise vornimmt, nicht mehr so viel Schokolade zu essen, kämpft man mit Verzicht – der Gummizug-Effekt zieht früher oder später zurück zur Schokolade. Überlegen Sie sich, was Sie stattdessen essen könnten. Dann liegt darauf Ihr Fokus.

Prüfen Sie Ihre Motivation. Da der Gummizug-Effekt eine ziemliche Kraft hat, brauchen wir eine gehörige Portion Motivation, um wirklich dranzubleiben. Auch wenn der Trick mit der vorteilhaften Ersatz-Gewohnheit es Ihnen schon leichter macht.
Fragen Sie sich ehrlich: Was wird besser, wenn Sie diese Gewohnheit abgelegt haben? Dann entlarven Sie die Pseudo-Ziele („ich sollte vielleicht mal“): Manchmal gibt es ja Gewohnheiten, die zwar blöd, aber auch nicht schlimm sind.

Verlangen Sie kein von „0 auf 100“ von sich. Meistens nehmen wir uns viel zu viel vor und wollen nicht nur anfangen, sondern gleich alles haben. Haben Sie gemerkt? Ich habe „nicht mehr so viel Schokolade essen“ gesagt und nicht „keine Schokolade mehr“. Totalentzug ist für die meisten Menschen viel schwieriger, als die 80:20-Regel. Egal, was für ein Ziel Sie haben: Seien Sie rundum zufrieden, wenn Sie die neue Gewohnheit zu 80 % erfüllen!

Trainieren Sie die neue Gewohnheit mindestens 21 – 28 Tage: Jede Gewohnheit fühlt sich im ersten Moment ungewohnt und fremd an. Etablieren Sie diese eine neue Gewohnheit, bis sie immer automatischer abläuft: Erst wenn eine Gewohnheit vertraut ist, hört unser Gehirn und Körper auf, uns immer wieder aufs Neue zu überprüfen, ob wir es wirklich ernst meinen.

Sie sehen also, wir haben einiges in der Hand, um den unnützen Strategien die Stirn zu bieten. Und wenn Sie wieder einen Rückfall haben, dann machen Sie einfach weiter (Link Newsletter Umwege) und hören Sie auf sich selbst über sich zu ärgern. Denn eine Gewohnheit, die schon mal funktioniert hat, wirkt immer noch vertrauter also eine ganz neue Gewohnheit.

Jetzt sind Sie an der Reihe:

Welche unnütze Gewohnheit ersetzen Sie durch eine nützliche?

 

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