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Mein Interesse gilt der Zukunft, weil ich den Rest meines Lebens darin verbringen werde.
Charles Kettering

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Denkanstoß

Neues Vorhaben? - Mit einer Mini-Gewohnheit in den Tag starten!

Gewohnheit entwickeln
 
 
 
Seit Jahren habe ich Probleme mit den Atemwegen und sollte deshalb jeden Tag 2- 3 Liter trinken, damit die Atemwege gut befeuchtet werden. Obwohl ich das ganz genau weiß, kriege ich es einfach nicht hin.
Egal, was ich versucht habe: Bisher habe ich es nicht hingekriegt, über den Tag verteilt mehr zu trinken. Abends fällt es mir manchmal ein und dann kippe ich noch schnell einen halben Liter runter. Da mein Umfeld schon weiß, dass ich wenig trinke, habe die schon die Rolle übernommen, mich zu motivieren. Ein Trink-App, die mich ans Trinken erinnert, hat leider auch nicht funktioniert.
 

Mit Mini-Gewohnheiten ins Umsetzen kommen

Weil mich die Situation so frustriert hat, habe ich in den Weihnachtsferien das Buch „Viel besser als gute Vorsätze. Wie Sie mit Mini-Gewohnheiten Maxi-Erfolge erleben“ von Stephen Guise gelesen. Der Titel passt natürlich super zum Jahreswechsel! Die Idee ist, sich eine so kleine Gewohnheit vorzunehmen, dass man keinerlei Willenskraft braucht, sie wirklich mzusetzen. Obwohl ich seit Jahren erfolgreich mit dem Ansatz nützlicher Gewohnheiten arbeite, bin ich beim Trinken bisher gescheitert. Inspiriert durch das Buch habe ich mir vorgenommen, jeden Morgen zum Kaffee ein großes Glas Wasser zu trinken. Weil ich den Geruch und Geschmack von Kaffee liebe, trinke ich morgens eine oder zwei Tassen. Wenn ich den Kaffee aus der Maschine lasse, schenke ich mir gleich ein Glas Wasser ein. Beides trinke ich jetzt beim Zeitunglesen. Das Interessante ist, dass ich, seit ich mit dieser Mini-Trink-Gewohnheit angefangen habe, den Tag über mehr trinke. Aus meiner Sicht gibt es drei Gründe, warum es jetzt besser klappt. 
 
  1. Ich habe mir nicht so viel vorgenommen, das heißt ein kleines, schnell erreichbares Ziel gesetzt. Es geht nicht darum, gleich 2- 3 Liter zu trinken, es geht nur um das morgendliche Glas Wasser.

  2. Für die Umsetzung eines kleinen Zieles brauche ich kaum Energie, was es leicht macht, damit anzufangen. Je mehr Anstrengung nötig scheint, umso weniger kommen wir ins Tun.

  3. Es ist ein gutes Gefühl, ein kleines Ziel erreicht zu haben. Jede umgesetzte Mini-Gewohnheit ist ein Erfolgserlebnis. Und Erfolgserlebnisse beflügeln bekanntermaßen. 

 
Das Schöne dabei ist: Auf einmal hab ich total Lust, auch in anderen Bereichen etwas anzugehen. Darum hab ich mir morgens direkt noch eine weitere Mini-Gewohnheit dazugepackt: Frühmorgens löse ich jetzt gleichzeitig ein Sudoku und habe gleich noch etwas fürs Gehirn getan. Sudoku ist für mich eine Mini-Gewohnheit, da ich Sudokus schon trainiert habe.
 

Plötzlich fließt es!

Es geht wirklich um Mini-Gewohnheiten, das schnelle Erledigen, die Lust am Ins-Tun-kommen. Durch das Glas Wasser und das gelöste Sudoku heimse ich nach dem Aufstehen bereits zwei kleine Erfolgserlebnisse ein und kriege dadurch einen kleinen Motivationskick für den ganzen Tag. Und wenn man mal angefangen hat, läuft es.
 
Mit welcher Mini-Gewohnheit könnten Sie sich schon morgens eine Motivationskick verschaffen?
 
Schreiben Sie doch im Kommentar Ihre Idee für eine Mini-Gewohnheit auf, dann bekommen wir eine Liste nützlicher Mini-Gewohnheiten.